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Gebetsruf aus Simmerner Moschee

Mit Beginn des Fastenmonats wird die Moschee in Simmern auch regelmäßig am Freitag zum Gebet rufen. Es ist das wichtigste Wochengebet für Musliminnen und Muslime.

Die Emir-Sultan-Moschee in Simmern. Foto: Elife Zevrek

Mit Beginn des Fastenmonats Ramadan (in diesem Jahr vom 13. April bis 12. Mai) hat die Moscheegemeinde der Emir-Sultan-Moschee in Simmern damit begonnen, an jedem Freitagmittag den Gebetsruf auch außerhalb des Gebäudes hörbar werden zu lassen. Es wird kein Lautsprecher verwendet und die Lautstärke wird bis zu 75 Dezibel betragen. Das ist vergleichbar mit der Lautstärke eines normalen Gesprächs. Das Mittagsgebet am Freitag ist für Musliminnen und Muslime das wichtigste Gebet im Lauf der Woche.

 

Der Gebetsruf wird in arabischer Sprache vom Muezzin (d.h. Gebetsrufer) ausgerufen. Hier eine deutsche Übersetzung: „Gott ist groß (d.h. größer als alles und mit nichts vergleichbar). Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Gott selbst. Ich bezeuge, dass Mohammed Gottes Gesandter ist. Eilt zum Gebet. Eilt zur Seligkeit. Gott ist groß. Es gibt keinen Gott außer Gott selbst.“

 

Der Vorstand des Moscheevereins würde gerne in diesem Jahr wieder eine Einladung zum Fastenbrechen (gemeinsames Essen am Abend während des Ramadan) aussprechen. Er ist dabei aber natürlich an die geltenden Coronabestimmungen gebunden. Deshalb kann voraussichtlich in diesem Jahr keine öffentliche Einladung ausgesprochen werden. Jedoch sind am Tag der offenen Moschee (3. Oktober) wieder Besucherinnen und Besucher willkommen, wenn es die Lage dann zulässt.

 

Für alle Fragen rund um dieses Thema stehen die Vereinsvorsitzende Elife Zevrek (elifezevrek@yahoo.de), Pastoralreferentin Anna Werle (anna.werle@bgv-trier.de) und Pfarrerin Sabine Keim (sabine.keim@ekir.de) gerne zur Verfügung.


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