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Nur in Sohren wird gewählt

Von: Dieter Junker

Am 1. März sind Presbyteriumswahlen in der rheinischen Kirche. In den meisten Gemeinden des Kirchenkreises sind die Wahlen aber schon gelaufen, da es nur so viele Bewerber wie zu wählende Presbyter gab oder Kandidaten fehlten. Lediglich in Sohren wird es Anfang März eine Wahl geben.

Kirchberg. Am 1. März sind in der Evangelischen Kirche im Rheinland Presbyteriumswahlen. An diesem Tag sind die Kirchengemeinden aufgefordert, ihre Leitungen neu zu bestimmen. Doch in den meisten Gemeinden im Kirchenkreis Simmern-Trarbach sind die Presbyterien bereits jetzt bestimmt, da nur genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten gefunden wurden, wie auch Presbyter zu wählen waren. In einigen Gemeinden fehlen sogar Bewerberinnen oder Bewerber. Nur in der Kirchengemeinde Sohren wird es am 1. März eine Wahl geben. Hier bewerben sich um die acht Sitze im Presbyterium zehn Kandidatinnen und Kandidaten.

 

Insgesamt sind in den 23 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Simmern-Trarbach 202 Presbyterinnen und Presbyter sowie 27 Mitarbeiter-Presbyterinnen und -Presbyter zu wählen. Dafür haben sich 188 Kandidatinnen und Kandidaten sowie 17 Mitarbeitenden-Kandidatinnen und Kandidaten gefunden.

 

Jeweils genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten, wie zu wählen sind, haben sich in den Kirchengemeinden Dichtelbach, Dickenschied, Dill, Gemünden, Irmenach-Lötzbeuren-Ravers- beuren, Kastellaun, Kellenbach, Ober Kostenz, Sargenroth-Mengerschied, Simmern, Traben- Trarbach und Würrich gefunden. In fünf Kirchengemeinden (Enkirch-Starkenburg, Neuerkirch-Biebern-Alterkülz, Rheinböllen, Zehn Türme und Zell-Bad Bertrich-Blankenrath) fehlt jeweils eine Kandidatin oder ein Kandidat, in drei Kirchengemeinden (Kirchberg-Kappel, Trinitatis, Büchenbeuren-Laufersweiler-Gösenroth) fehlen zwei Bewerberinnen oder Bewerber und in der Kirchengemeinde Soonblick haben sich für die 15 Sitze im Presbyterium zwölf Kandidatinnen und Kandidaten gefunden.

 

Bei den Mitarbeitenden-Presbyterinnen und Presbytern gibt es in 13 Gemeinden genauso viele Bewerberinnen und Bewerber wie zu wählen sind, in acht Gemeinden hat sich keine Kandidatin oder kein Kandidat gefunden, hier bleibt dieser Platz vakant. Und in einer Kirchengemeinde (Zehn Türme) fehlen zwei Bewerberinnen oder Bewerber für die dort zu besetzenden drei Mitarbeitenden-Presbyter-Plätze.

 

Um ein Jahr verschoben wird die Presbyteriumswahl in der Kirchengemeinde Wolf.
Vor vier Jahren, bei der Presbyteriumswahl 2016, gab es in drei Kirchengemeinden eine wirkliche Wahl. Damals war allerdings nur in 13 Kirchengemeinden im Kirchenkreis Simmern-Trarbach zu einer Wahl aufgerufen worden, in den damals anderen 15 Kirchengemeinden wurde die Wahl im Blick auf anstehende Strukturveränderungen auf 2017 verschoben. 


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