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Edeltraud Lenz als neue Diakoniepfarrerin eingeführt

Von: Dieter Junker

Edeltraud Lenz wurde in einem Gottesdienst in Simmern als neue kreiskirchliche Pfarrerin für Seelsorge und Diakonie eingeführt. Zu ihrem Arbeitsbereich gehört die Krankenhausseelsorge in der Hunsrück-Klinik in Simmern, das Diakoniepfarramt und die Notfallseelsorge.

Einführung der neuen Diakoniepfarrerin in Simmern. Foto: Stephanie Schell

Simmern. Edeltraud Lenz ist von Superintendent Horst Hörpel als neue kreiskirchliche Pfarrerin für Seelsorge und Diakonie im Kirchenkreis Simmern-Trarbach in einem Gottesdienst in der Stephanskirche in Simmern eingeführt worden. Zu ihrem neuen Arbeitsbereich gehört die Krankenhausseelsorge an der Hunsrück-Klinik in Simmern, das Diakoniepfarramt des Kirchenkreises und die Notfallseelsorge. Edeltraud Lenz hat ihren Dienst zum 1. November angetreten. Sie war vorher lange Jahre Pfarrerin in der Kirchengemeinde Enkirch-Starkenburg.

Es brauche Menschen als Zeuginnen und Zeugen des kommenden Christus, die für andere da seien in Situationen, in denen ihnen von einem auf den anderen Moment der Boden unter den Füßen weggerissen werde, die kürzer oder länger im Krankenhaus seien oder die mit Schmerzen und Verlusten konfrontiert würden, meinte Superintendent Horst Hörpel in seiner Predigt beim Einführungsgottesdienst. „Wir werden zu den Herausforderungen der Zeit vielleicht nicht die endgültige Antwort finden, aber es braucht den Mut, Schritte gemeinsam zu gehen, gerade in der Seelsorge an der Seite von Menschen“, machte Hörpel klar. Dafür brauche es Institutionen mit ihren Gremien, wie Diakonie, Caritas oder andere Verbände, ist er überzeugt.

„Nah bei den Menschen und doch nicht aufgesogen vor der sie prägenden aktuellen Empfindung und Wirklichkeit“, bedeute dies für die tägliche Arbeit in der Seelsorge und Diakonie. Und er gab der neuen Diakoniepfarrerin mit auf den Weg: „In der Seelsorge kannst Du nur an der Seite von Menschen stehen, sitzen oder manchmal vielleicht sogar liegen, wenn Du die Menschen annimmst und ihnen hilfst, einen Weg zur Vergebung zu finden. Annehmen allein genügt nicht, denn damit liefern wir uns der jeweiligen Wirklichkeit aus, als könne alles so bleiben, wie es ist.“

An dem Gottesdienst in der Stephanskirche nahmen viele Vertreter diakonischer Werke, aber auch aus der Ökumene teil, so von der Stiftung kreuznacher diakonie und anderer diakonischer Einrichtungen im Bereich des Kirchenkreises Simmern-Trarbach, um der neuen Pfarrerin alles Gute zum Start in ihre neue Aufgabe zu wünschen und Segensworte mit auf den Weg zu geben.

Edeltraud Lenz war fast 21 Jahre Pfarrerin in der Kirchengemeinde Enkirch-Starkenburg sowie seit kurzem auch Pfarrerin der Kirchengemeinde Irmenach-Lötzbeuren-Raversbeuren, sie unterrichtete daneben in Schulen. Studiert hat sie in Düsseldorf (Latein und Altgriechisch auf Lehramt) sowie evangelische Theologie in Bochum, Wuppertal und Bonn.


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